Wie Licht die Welt erblickte.
 
Was uns heute so selbstverständlich scheint – die allzeit verfügbare gleichmäßige Helligkeit – war bis vor etwa 100 Jahren unvorstellbar.
 
 
Künstliches Licht
 
war untrennbar mit Feuer verbunden und damit mit einer starken Rauchentwicklung und einer mehr oder weniger unruhigen Flamme.
 
 
Die einfachste und unangenehmste,
 
aber auch billigste Form der Beleuchtung war der Kienspan. Handarbeiten oder Lesen waren allerdings damit unmöglich.
 
 
Weitaus eleganter, doch teurer
 
war das Öllicht, das es schon in der Steinzeit gab. Immer neue Erfindungen machten die Öllampe bis zum 19. Jahrhundert zu einer bis zu 10 Stunden wartungsfrei brennenden Leuchte.
 
 
Kerzen für den Hausgebrauch
 
waren bis 1818 nur in nobleren Haushalten zu finden.
 
 
Mit dem Gaslicht
 
kam erstmals eine netzabhängige Beleuchtung in die Häuser und erlaubte es, in Innenräumen Lampen so zu befestigen, dass sie nach unten leuchteten und so schattenfreies Licht gaben.
 
 
Erst einige Jahre nach dem Gaslicht
 
in Wien kam 1866 die Petroleumlampe auf den Markt und setzte sich überall dort durch, wo kein Anschluss an das Gasnetz möglich war.
 
 
Schließlich erst um 1900
 
setzte sich nach und nach das elektrische Licht durch. Bis aber auch entlegenere ländliche Gebiete von der Stromversorgung profitieren konnten, vergingen nochmals 50 Jahre. Die gegenwärtige Entwicklung kennzeichnet die Bemühungen um immer höhere Lichtausbeute bei immer geringerem Energieaufwand.
 
     
 
Auf Touch-Screens und Textkarten bekommt der Gast Illustrationen, Informationen und Bilder über Leobersdorf gestern und heute zu sehen. Ausgestellte historische Funde zeugen von einer längst vergangenen Zeit.
 
In der echten Fassbinder-Werkstatt kann der Besucher den Weg vom Holzscheit zum Fass nachvollziehen, das im Weinort Leobersdorf naturgemäß schon immer eine große Bedeutung hatte.